a cup of ice

InRezepte, Sommer | 06-08, Süßes
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Natürlich gibt es fast an jeder Ecke mittlerweile eine Eisdiele. Und natürlich lieben wir alle ein kühles Eis als Erfrischung im Sommer. Aber ist es nicht viel schöner, sich selbst sein Eis zu machen? Macht es nicht viel mehr Spass, sich selbst eine neue Kreation einfallen zu lassen, das zu machen worauf man genau jetzt Lust habt, oder seine Gäste mal mit einem selbst gemachten Eis zu überraschen? Nur – was tun, wenn man keine Eisformen daheim hat und eigentlich dafür nicht extra nochmal Geld ausgeben will? Eisformen brauchen auch wieder Platz, und wer hat den schon?

Dabei gibt es in der Küche unentdeckte Möglichkeiten, wie man Eis in Dingen machen kann, die man sowieso in der Küche hat! Unser DIY-Rezept für alle Eis-Naschkatzen und Diejenigen, die Ihre Gäste mal mit einer richtig kreativen Idee überraschen wollen.


Zutaten für 6 Espresso-Tassen

250g Ricotta
3 EL Joghurt
5 EL Frischkäse
1 TL Honig
150g Blaubeeren
5 EL Wasser
2 TL Zucker

6 Espresso-Tassen
6 Espresso-Löffel
etwas Pappe


Nachdem wir heute ein DIY-Projekt inkl. Rezept vorstellen, kommen wir natürlich nicht ganz ohne „Bastelarbeit“ aus Denn süße Ice-Pops in Espresso-Tassen zu machen ist das Eine, aber wie bekommen wir da einen Stil hinein?

Unsere Idee: Passend zum Design der Espressotassen muss natürlich der Stil aus einem Espresso-Löffel sein! Und weil dieser an die Seite kippen würde, wenn man Ihn in die (noch nicht gefrorene) Eismasse in der Tasse geben würde, bauen wir uns ein kleines Hilfsmittel: Nehmt Euch etwas Pappe (muss keinen Schönheitswettbewerb gewinnen), einfach was sich grade im Papiermüll findet. Schneidet mit einem Cutter oder einer Schere 6 Quadrate ab. Die Abmessung sollte Größe wie die Espressotasse sein, ca. 6×6 cm. Macht in die Mitte mit Hilfe des Cutters einen kleinen Schlitz und steckt dann von unten die Espressolöffel durch. Zur Seite legen – wir brauchen das später.

Für die Creme nehmt Ihr die Ricotta, den Joghurt, Frischkäse und Honig und mischt daraus eine homogene Masse. Mit Dieser wird jede Espressotasse zu ungefähr 1/3 gefüllt. Die Tassen gleich in die Gefriere stellen und ca. 1 Stunde anfrieren lassen.

Währenddessen setzt einen Topf auf den Herd, gebt die Blaubeeren, das Wasser und den Zucker hinein und kocht die Masse solange auf, bis die Blaubeeren aufplatzen und Ihr eine schöne Fruchtsauce habt. Dauert ungefähr 10 Minuten. Die Masse nun durch ein feines Sieb passieren, damit die Schalen später nicht im Eis sind und wir eine leckere Blaubeersauce bekommen. Anschließend abkühlen lassen (eventuell dafür kurz in den Kühlschrank stellen).

Wenn die Ricotta-Creme in den Espressotassen nach einer Stunde angefroren ist, nehmt sie aus dem Gefrierfach und füllt das nächste Drittel der Tassen mit der kalten Blaubeer-Sauce auf. Jetzt kommt unsere Hilfskonstruktion zum Einsatz: Nehmt die Pappstücke mit den Löffeln und setzt diese auf die Espressotasse. Justiert den Löffel in der Höhe so, dass er nur auf der schon gefrorenen Ricotta-Creme „aufsitzt“ jedoch nicht bis an den Boden der Espressotasse reicht. So hat man nachher ein wunderschönes Ergebnis.

Die Pappkonstruktion mit einem Gummiband an der Tasse befestigen und wieder für 1 Stunde in die Gefriere.
Anschließend nehmt Ihr die Tassen wieder heraus, zieht vorsichtig die Pappe nach oben ab und füllt die Tassen mit der restlichen Ricotta-Joghurt-Creme auf. Da die Löffel schon in der angefrorenen Blaubeer-Sauce stecken sollten Sie stabil genug sein, dass sie auch ohne Hilfskonstruktion nun halten. Wenn nicht einfach am Schluss noch mal die Pappquadrate darauf geben, damit der Löffel nicht zur Seite weg kippt.

Nun müsst Ihr nur noch alle Tassen wieder in die Gefriere stellen und ca. 4-5 Stunden warten, bis Euer DIY-Eis fertig ist!
Zum servieren stellt Ihr die Espressotassen für ca. 20 Sekunden in ein heißes Wasserbad – hier reicht allerdings heißes Wasser aus dem Wasserhahn aus –  und schon lassen sich die Ice-Pops leicht aus den Tassen lösen. Wir lösen Sie immer etwas an und servieren Sie dann in den Tassen…das sieht unglaublich hübsch aus, vor allem mit den Espressolöffel-Stielen. 

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