COOKING CHEF

InStories, Testküche
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In unserer Küche geht es immer kunterbunt zu. Mal steht Asien auf dem Plan, oft auch Italien. Und wir lieben Risotto! Als Vorspeise, als Hauptspeise, süß als Dessert, es ist einfach ein Gericht wo man seine Kreativität und die Vielfalt der Saisons ausleben kann. Aber was wäre, wenn man gar nicht die ganze Zeit am Herd stehen muss, rühren muss, um das Risotto perfekt in Konsistenz und Geschmack hinzubekommen? Die Frage hat uns Kenwood gestellt und uns gleich ein Gerät geliefert, welches die Frage auf eine andere Art beantwortet. Seitdem wir den Fleischwolf von Kenwood bekommen haben und diesen in unseren Kursen verwenden, sind wir bekennende Kenwood-Fans. Die Geräte sind extrem gut verarbeitet und nicht nur für den Heimgebrauch, sondern vor allem auch in der Gastronomie verbreitet. Wie auch derKenwood Cooking Chef Major KM 096, der seit kurzem in unsere Küche eingezogen ist. Eine Küchenmaschine, ja. Aber eine mit richtig vielen Funktionen und einer integrierten Induktions-Platte. Aber dazu komme ich später noch.

Der Cooking Chef ist eigentlich ein kleiner Küchenhelfer mit einer Fülle an Funktionen, die man im ersten Moment gar nicht alle greifen kann. Unterm Strich gibt es nicht viel, was die Maschine nicht kann. Vor allem sich ständig wiederholende Arbeitsschritte wie das Zerkleinern, Schneiden, Pürieren und Vermengen stehen im Fokus. Mit der integrierten Induktionsplatte kann man aber auch wunderbar einfach Saucen und Gerichte, welche langes und ständiges Rühren bedürfen, einfach „sich selbst überlassen“. Mit einer Fülle an Aufsätzen (Fleischwolf, Pasta, Mixer und Co.) wird das Gerät zu einem wirklichen Allrounder.

Vermutlich werden wir niemals alle Funktionen des Cooking Chef wirklich ausnutzen, für einige kleine Arbeitsschritte ist uns zu Hause der Gebrauch einer solch großen Maschine (muss man ja alles auch wieder putzen) zu umständlich. Wenn es aber darum geht, Arbeit abzunehmen, sodass man die Zeit anders nutzen kann, sieht die Sache schon ganz anders aus. Marmelade einkochen zum Beispiel! Passt jetzt grade perfekt in die Saison und ist mit dem Gerät wirklich super einfach. Man kann eine genaue Temperatur einstellen (bei meiner Quittenmarmelade zum Beispiel 90°C) und der Cooking Chef erwärmt und rührt von alleine, bis die Marmelade geliert und fertig zum Abfüllen ist. Natürlich kocht er nicht von selber, abschmecken und Co. nimmt er offenkundig auch nicht ab, aber eine große Arbeitserleichterung, vor allem wenn man große Mengen macht, ist er definitiv.

Und ein Zubehör, das wir baldmöglichst testen werden sind die unterschiedlichen Pasta-Matrizen. Denn für Tagliatelle und Lasagneblätter haben wir unsere klassische, handbetriebene Pastamaschine. Aber jetzt können wir auch Orecchiette, Rigatoni und Co. selbst produzieren – ziemlich cool! Ich glaube ich weiß, was wir dieses Jahr zu Weihnachten verschenken.

Auf einen Blick

Der Cooking Chef von Kenwood ist … eine Küchenmaschine (Rührschüssel mit 6,7 l Volumen), Timer und Temperaturregler mit integrierter Induktionsplatte (bis 140°C) und diverse Rührelemente (je nachdem was zubereitet wird, gibt es einen speziellen Rühraufsatz). Zusatz-Accessoires wie Mixer, Pürierstab, Zerkleinerer, Fleischwolfaufsatz, Pastaaufsatz uvm. machen das Gerät erweiterbar und multifunktional.

Und wofür setzten wir ihn ein?

Freunde kommen zum Essen, es gibt ein mehrgängiges Menü und ein Gang ist ein cremiger Risotto. Wir möchten heute Abend aber nicht eine halbe Stunde am Herd stehen und rühren, haben noch genug anderes zu Kochen und vor allem möchten wir uns um unsere Gäste kümmern. „Dann lassen wir doch den Cooking Chef für uns rühren“, dachte wir uns. Gesagt, getan. Und wir waren wirklich überzeugt, denn die 25 Minuten, die das Gerät fleißig erwärmt und gerührt hat, haben wir mit unseren Gästen ein Gläschen getrunken und geratscht. Und genau deswegen gibt es heute am Blog ebendieses Risotto, cremig und mit vielen Kräutern. Wenn ihr jetzt zum Nachkochen keinen Cooking Chef habt ist es trotzdem nicht allzu schlimm, ihr müsst halt nur selber rühren.

Kräuter Risotto mit knackigem Pfannengemüse


Zutaten für 4 Personen

400 g Risottoreis
2 EL Butter
90 ml Weißwein
1 l Gemüsebrühe
1 Handvoll frische Kräuter
200 g Emmentaler
Salz, Pfeffer
300 g gemischtes Gemüse


Das Flexi-Rührelement aufstecken und die Butter in die Schüssel geben. Die Temperatur auf maximal stellen und auf Stufe 1 solange rühren lassen, bis die Butter geschmolzen ist. Nun den Reis hinzugeben, Geschwindigkeit auf Stufe 2 reduzieren und für 2 Minuten andünsten. Die Temperatur auf 100° C reduzieren und den Reis mit dem Weißwein ablöschen. Solange rühren lassen, bis die Flüssigkeit eingezogen ist, dann alles mit der Gemüsebrühe ablöschen und für 25 Minuten rühren lassen. Nach 5 Minuten die fein gehackten, gemischten, frischen Kräuter dazugeben.

Während unser Cooking Chef die Rührarbeit macht, widmen wir uns dem Pfannengemüse. Hierbei könnt ihr die Gemüsemischung ganz so wählen, wie es euch am besten schmeckt. Wir haben uns für Paprika, Brokkoli, Babymais, Cocktailtomaten, Zwiebeln, Lauch und Babyspinat entschieden. Das Gemüse putzen und etwas klein schneiden. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und das Gemüse in der Reihenfolge „hart“ zu „weich“ andünsten, jedoch nicht zu lange in der Pfanne lassen, damit das Gemüse noch schön knackig bleibt; den Babyspinat erst kurz vor dem Servieren unterheben, da er sonst einfällt. Mit etwas grobem Salz abschmecken.

Wenn die 22 Minuten bei unserem Risotto um sind den grob geriebenen Emmentaler langsam unterheben und das Gerät dabei für weitere 3 Minuten rühren lassen. Nun das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken; Unserer Meinung nach sollte der Reis dabei noch schön „al dente“ sein, jedoch nicht mehr „körnig“.

Den fertig abgeschmeckten Risotto gemeinsam mit dem knackigen Pfannengemüse servieren.

Das in diesem Artikel vorgestellte Produkt wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt. (Sponsored Post)

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