Fleisch-Fibel #4: Der Rostbraten

InSommer | 06-08
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Heute kommen wir zu unserem 4. und letzten Teil unserer Fleisch-Fibel. Wir hoffen, dass ihr mit unserer Serie in Kooperation mit BILLA  nun super für den Grill-Sommer gerüstet seid. Wir haben in den letzten Wochen gelernt, was die Teilstücke eines Rinds sind und wo diese sitzen, was es für Cuts gibt, haben über die perfekte Kerntemperatur und Garstufen gesprochen und kommen heute zu dem letzten wichtigen Thema: der Marinade.
RUBS sind Gewürzmischungen für euer Fleisch, um es im rohen Zustand zu marinieren und dem Fleisch einen besonderen Geschmack zu verleihen. Rubs bestehen meist aus trockenen Zutaten wie Gewürzen, Knoblauch, Kräuter und Ähnlichem. Sie werden im Mörser gemischt und das Fleisch wird damit von allen Seiten eingerieben. Außerdem bekommt man durch dick auf getragene Rubs eine würzige Kruste um das Fleisch. Je nachdem, welchen Geschmack man möchte, stellt man sich sein individuelles Rub zusammen. Einige Zutaten kommen aber immer wieder vor. So findet man Zucker und Salz in fast jedem Rub-Rezept. Beliebt sind des Weiteren Knoblauch, Chili, Pfeffer, Senfpulver, Thymian, Cumin und Piment.

Bei der Verarbeitung sollte man darauf achten, dass man je nach Fleischdicke das Rub feiner (dünne Scheiben) oder gröber (ganze, große Scheiben) mörsert. Je gröber das Rub, desto länger braucht es, um seinen Geschmack zu entfalten und an das Fleisch abzugeben. Achtet immer darauf, dass ihr das Rub gleichmäßig verteilt und dem eingeriebenen Fleisch nochmals Ruhezeit gebt. Mindestens 1 Stunde bei Zimmertemperatur, denn das Fleisch sollte nie direkt aus dem Kühlschrank auf den Grill kommen.
Übrigens kann man hier ruhig großzügig sein, denn die Gewürze schmecken pur immer intensiver als am Fleisch.

Heute gibt es im Rezept ein BBQ-Rub, in den vergangen Wochen hatten wir schon die Rezepte für ein Spicy Rub und ein Mediterranes Kräuter-Rub.

   Wenn ihr einen Vakuumierer zu Hause habt, könnt ihr das Marinieren eures Fleisches deutlich beschleunigen. Einfach das Fleisch mit dem Rub einstreichen, marinieren und für 30-40 Minuten vakuumiert ruhen lassen. Dies hat den gleichen Effekt wie 6 Stunden abgedeckt ziehen lassen, durch das Vakuum dringt die Marinade nämlich sehr viel schneller in das Fleisch ein.

Heute möchten wir euch noch unser Lieblings-Grill-Burger-Rezept verraten. Wir verwenden dafür am liebsten Rostbraten, weil das fettreiche Stück aus der Hochrippe besonders saftig und aromatisch ist. Das Fett verhindert ein schnelles Austrocknen bei hohen Temperaturen und ist deswegen besonders gut fürs Grillen geeignet. Hier wollen wir einen richtig heißen Grill, damit das Fett ein wenig austritt.

Rostbraten ist eine Bezeichnung, die man sowohl für das Stück, als auch für verschiedene Gerichte mit ebendiesem Stück, wie zum Beispiel den „Zwiebelrostbraten“, verwendet. Hier wird das Fleisch jedoch gegart und nicht kurz gegrillt. Dass dies auch anders geht, zeigen wir euch heute mit unserem Rezept.
Das Ganze wollen wir wieder schön rosa, also medium, und schauen dafür einfach hier in unserer Gartabelle im Beitrag von letzter Woche nach.

 

Rostbraten-Burger
mit BBQ-Rub und Essiggurkerl


Zutaten für 4 Personen

BBQ-Rub
2 EL geräuchertes Paprikapulver
2 EL Salz
2 EL brauner Zucker
1 TL Senfpulver
1 TL Kreuzkümmel
1 TL schwarzer Pfeffer
2 EL Worcester Sauce

Honig-Senf-Dip
150 ml Dijon-Senf
50 ml Honig
1 El frischer Dill

Restliche Zutaten
600 g Ja! Natürlich Rostbraten
2 mittelgroße Zwiebeln
4 Burgerbrötchen
2 Tomaten
4 EL Ketchup
2 Handvoll Salat
4 Essiggurken


BBQ-RUB
Für das Rub alle Zutaten in einen Mörser geben und zu einer homogenen Paste verarbeiten. Die Rostbraten-Scheiben kalt abwaschen, mit etwas Küchenpapier trocken tupfen und von allen Seiten mit dem Rub einreiben; Für 3 Stunden abdeckt in den Kühlschrank stellen.

HONIG-SENF-DIP
Für den Dip Senf und Honig mischen und mit frischem, fein gehacktem Dill abrunden. Abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

GRILLEN
Den Grill vorheizen (direkte, hohe Hitze, ca. 280-300°C). Die marinierten Rostbraten-Scheiben auf den Grillrost geben und von beiden Seiten bis zu einer Kerntemperatur von 54-56°C (medium) scharf anbraten. Anschließend in Alufolie einwickeln und auf einem Brett nochmals 7 Minuten rasten lassen.
Währenddessen die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Ringe kurz von beiden Seiten angrillen. Ebenso die Burgerbrötchen halbieren und mit der Schnittfläche nach unten angrillen. Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden.

Die unteren Hälften der Burgerbrötchen mit 1 EL Ketchup bestreichen, Salat und Tomatenscheibe daraufgeben. Die Rostbraten-Scheiben dünn aufschneiden und auf die Tomatenscheiben geben. Essiggurken in Scheiben schneiden und mit viel Dip auf den Rostbraten geben. Burgerdeckel draufgeben und mit einem Schaschlikspieß fixieren.

  Und wer eine Beilage will, serviert die Grillburger mit frischen Kartoffel-Wedges! 

Wer – wie wir – nicht genug vom Grillen bekommt, kann sich hier bei frischgekocht noch mehr Tipps & Tricks holen!
In freundlicher Zusammenarbeit mit BILLA entstanden (Sponsored Post).

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