Resteküche. Tag 4.

InResteküche, Rezepte
Weiterlesen

Kochen ohne Reste für 2 Personen


Wir schreiben schon den vierten Tag unseres Küchen-Experimentes in Zusammenarbeit mit BILLA. Unser Wocheneinkauf ist schon ziemlich geschrumpft, aber dennoch gibt es jetzt nicht irgendwelche Verzweiflungs-Aufläufe, um alle Produkte zu verwerten. Heute stehen herbstliche, vegetarische Spaghetti auf dem Plan. Und dieses Gericht ist sogar in unter 30 Minuten auf eurem Tisch.

Bei aller Liebe zum Einkauf auf den Wiener Märkten finden wir es wirklich toll, dass man sich im Supermarkt gerade im Obst-und-Gemüse-Bereich zu 100% regional versorgen kann. Das hat aber nicht nur damit zu tun, dass Firmen wie BILLA dies mit Produkten wie ihren Wunderlingen fördern, sondern dass diese Firmen auch Initiativen starten, um auch Lebensräume zu fördern und zu schützen. Gerade die Artenvielfalt, die es in Österreich noch gibt, lässt unseren Teller farbenfroh und abwechslungsreich erscheinen. Wäre doch schlimm, wenn auf einmal alle nur noch Kartoffeln und Mais anbauen würden, nur weil dies einfacher oder ertragreicher wäre.

So gibt es zum Beispiel die Initiative Blühendes Österreich, die sich um die Entwicklung bedrohter Lebensräume kümmert und diese fördert und schützt.
Denn auch artenreiche Blumenwiesen tragen zum perfekten Kreislauf der Natur bei, bieten beispielsweise Bienen Lebensraum; und wer isst nicht gerne Honig aus der Heimat? Auch wenn dies vielleicht im ersten Anschein nicht direkt mit unserem Supermarkteinkauf zu tun hat, wäre unser schönes, farbenfrohes Land vielleicht schon längst nicht mehr das, was wir schätzen und lieben.

Ein Punkt, den wir noch nicht beleuchtet haben, ist die Verpackung der gelobten regionalen Produkte. Jetzt werdet ihr sagen: „Ja, denn vieles ist nach wie vor in Plastik verpackt“. Und das stimmt auch, aber wisst ihr denn, warum? Hier sind drei Gründe dafür, dass Verpackung von Obst und Gemüse immer noch verwendet werden (müssen):

  1. Der Schutz: Es gibt Produkte, bei denen die Haltbarkeit z.B. durch den Transport ohne Verpackung leiden würde, z.B. Beeren, die zerdrückt werden würden.
  2. Der Hygieneschutz: Viele von uns lieben es, loses Obst und Gemüse zu kaufen, aber es gibt auch sehr viele Menschen, die gerne das verpackte und dadurch „hygienischere“ Produkt kaufen, welches noch nicht mit so vielen Händen in Berührung gekommen ist. Hier sind wir beide jedoch nicht d’accord, da wir eh alles vor dem Verzehr nochmals waschen.
  3. Die Haltbarkeit: Lebensmittel, die verpackt sind, halten länger. Zum Beispiel eine Gurke, welche mit Plastikumhüllung zwei bis drei Tage länger hält. Auch das führt zu weniger Lebensmittelverschwendung.

Aber was wie Plastik aussieht ist es sehr oft gar nicht mehr. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Bio-Ware von konventioneller Ware getrennt und unterschieden werden kann. Da es (leider) weniger Bio als konventionelle Produkte gibt, kommt somit – eigentlich total widersprüchlich – die Bio-Ware in eine Verpackung. Bei allen Ja! Natürlich-Produkten ist die Verpackung aber nicht mehr aus Plastik, sondern aus nachwachsenden, kompostierbaren Materialien auf Holzbasis, meistens Holzfolie, Karton oder Netzen aus Zellulose.

Wie steht es denn mit unserem Einkauf? Ein Blick auf diesen verrät, dass wir schon über 60% der Produkte verwertet haben. Und heute kommen wieder einige Zutaten weg, denn heute gibt es Pasta!

Wer Anfang der Woche die Challenge verpasst hat, kann hier nochmals alles nachlesen und die Einkaufsliste herunterladen.

 

Pasta mit gebratener Melanzani, Ziegenkäse, Kohl und Walnüssen


Zutaten für 2 Personen

300 g BILLA Spaghetti
1 Stk. Melanzani, DKH
1/2 Kohl, DKH
Olivenöl
200 g Ja!Natürlich Zwiebeln, rot
1 Apfel „Wunderlinge“
1/2 Becher BILLA Schlagobers
1/3 BILLA corso Parmigiano Reggiano
1 Pkg. BILLA Walnüsse
1 Stück Ja!Natürlich Zitronen
Salz, Pfeffer
250 g Ja!Natürlich Ziegencamembert
1 Handvoll Ja! Natürlich Basilikum 


Die Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen. Währenddessen Melanzani und Kohl in Streifen schneiden. Die Zwiebeln in Ringe schneiden und im Pastatopf mit etwas Olivenöl anschwitzen. Melanzani und Kohl dazu geben, kurz andünsten und anschließend mit 100 ml Wasser aufgießen. Einen Deckel auf die Pfanne geben und 5 Minuten dünsten.

Die fertige Pasta und den fein gewürfelten Apfel in die Pfanne dazu geben und gemeinsam mit dem Schlagobers leicht erhitzen. Den geriebenen Parmesan und die grob zerhackten Walnüsse unterheben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und die Hitze abdrehen. Mit Ziegencamembert, der leicht an schmilzt wenn er auf die warme Pasta kommt, und Basilikum verfeinern. 

Folgt uns diese Woche hier am Blog oder in Facebook und ihr werdet am Ende der Woche überrascht sein, was man mit so einem Konzept zaubern kann!
In freundlicher Zusammenarbeit mit BILLA entstande<n. (Sponsored Post)

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Schreibe einen Kommentar