Rhabarber Risotto

InFrühling | 03-05, Rezepte
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Einfach gut. Einfach und gut. Ein einfach gutes Risotto machen. Ein leckeres Rhabarberchutney dazu. Beide Komponenten nach Belieben mixen. Vom Chutney mehr machen und anders kombinieren, zum Beispiel zum Grillen. Den klassischen Risotto ohne Rhabarber probieren. Na, auf was habt ihr Lust?

Heute gibt es erstens ein Rezept für ein klassisches Risotto, welches man dann eben mit anderen Komponenten „pimpen“ kann. Und ein Rezept für ein leckeres Rhabarber-Chutney, welches ich eigentlich zum Grillen gemacht hatte, aber einfach unglaublich lecker zum Risotto schmeckt. Glaubt ihr nicht? Dann ab an den Herd und selber ausprobieren!


Zutaten für 2 Portionen

Das Rhabarber-Chutney
(für 6 Gläser)

1,5 kg Rhabarber
300 g Karotten
1 rote Chilischote
30 g Ingwer
5 Kardamomkapseln
100 g brauner Zucker
60 ml Weißweinessig
40 g Mandeln
5 Kaffirlimettenblätter
1 TL Salz

Das Risotto
1 mittelgroße Zwiebel
2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
300 g Risotto-Reis (Arborio)
1/4 L Weißwein
1,2 l Gemüsebrühe
50 g geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer
frischer Oregano 


DAS RHABARBER CHUTNEY
Den Rhabarber putzen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Die Karotten waschen, schälen und anschließend fein würfeln. Fein deswegen, da die Karotten sonst viel länger als der Rhabarber brauchen würden, um weich zu werden und uns somit das ganze Chutney zu lange am Herd stehen würde.
Die Chilischote (inklusive Kerne) und den Ingwer ebenfalls würfeln und die Kardamomkapseln mit der breiten Messerseite etwas zerdrücken.
Alle Zutaten werden auf einmal in einen großen Topf gegeben, gut miteinander vermengt und bei mittlerer Hitze aufgekocht. Wundert Euch nicht, dass wir keine Flüssigkeit dazu geben. Der Rhabarber wird diese abgeben, sobald er etwas köchelt. Setzt am Besten gleich den Deckel auf den Topf und lasst alles für ca. 20 Minuten einkochen. Bitte immer mal wieder umrühren, damit nichts ansetzt.

Die Weck-Gläser: Viele sagen ja, dass man Weck-Gläser erst einmal abkochen müsste. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die etwas schnellere Variante bevorzuge: Setzt einen Wasserkocher auf und gebt alle 6 Weckgläser in eine große Rührschüssel. Auch die Deckel mit dazugeben. Übergießt alles mit dem kochenden Wasser aus dem Wasserkocher und lasst die Gläser für ein paar Minuten im heißen Wasser stehen.

Sobald das Chutney fertig ist (testet an einem Stückchen Karotte, ob es schon weich ist), dreht die Flamme ab und püriert alles mit einem Mix-Stab. Anschließend sofort in die Weck-Gläser abfüllen, den Deckel fest darauf schrauben und sofort auf den Kopf stellen.
Das Chutney sollte sich 3—4 Monate in den Gläsern halten

DER RHABARBER RISOTTO
Bereitet am Besten alles vor, denn sobald der Reis im Topf ist, muss man immer am Ball bleiben: Stellt Euch einen größeren Topf für das Risotto und daneben einen kleineren mit der fertigen Brühe bereit. Mit einer Suppenkelle könnt ihr so immer wieder Brühe hinzugeben, ohne das Risotto aus den Augen zu lassen.
Die fein gewürfelte Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, einen Moment später den fein gehackten Knoblauch dazugeben. Nach zwei Minuten den Reis hineingeben und alles anschwitzen. Dann mit dem Weißwein ablöschen und diesen verkochen lassen. Nun immer wieder nur so viel Brühe hinzugeben, dass der Reis gerade damit bedeckt ist. Köcheln lassen und immer umrühren.

Wenn ihr mit der Kelle immer etwas Reis hoch nehmt und ihn in den Topf schlagt, wird das Risotto noch cremiger, da sich so die Stärke besser aus den Körnern löst.

So für ca. 10 Minuten weiter verfahren, stetig Flüssigkeit hinzugeben und immer umrühren. Dabei darauf achten, dass nichts am Boden anbrennt. Nach insgesamt etwa 10—12 Minuten das erste Mal probieren, ob die Reiskörner schon weich sind. Sie müssen noch gut al dente sein, denn nachdem ihr das Risotto von der Flamme nehmt, ziehen sie noch etwas nach. Solltet ihr mit der Konsistenz zufrieden sein, noch den geriebenen Parmesan hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Risotto auf einen Teller geben und zwei Löffel Rhabarberchutney darübergeben, mit ein paar Oreganoblättern dekorieren.

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