Sauerteigbrot

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Nicht nur, weil es bestimmt – bedingt auch durch die Lockdown-zeit – DER Trend 2020 ist, sondern auch weil uns immer mehr nach Rezepttips für ein gutes Sauerteigbrot fragen, gibt es heute unsere Antwort darauf!

Man kann natürlich den Sauerteigansatz von Grund auf selbst anzüchten, man kann es sich aber auch etwas einfacher machen und zumBeispiel in Wien bei Kruste&Krume einen ersten Sauerteigansatz kaufen und mit diesem dann arbeiten. Solltet ihr diesen selbst ansetzen wollen, geben wir anschließend eine kurze Beschreibung, wie man dies macht.


Der Sauerteigansatz

200 gRoggenmehl
200 ml lauwarmes Wasser

Tag 1: 50 g Roggenmehl + 50 ml lauwarmes Wasser vermischen, in ein Glas geben und an einem warmen Ort (25-30Grad) für 12 Stunden ruhen lassen. Anschließend einmal gut umrühren und weitere 12 Stunden ruhen lassen.

Tag 2-4: Nach Jeweils 24 Stunden wieder 50 g Roggenmehl + 50 ml lauwarmes Wasser dazu geben und an einem warmen Ort ruhen lassen.

Tag 5: Nun sollte euer Sauerteig blasen gebildet haben und leicht säuerlich riechen. Wenn dem so ist, hat alles gut geklappt und wir können mit dem Brot starten!   


Das Auffrischen

1 Teil Sauerteigansatz
1 Teil Roggenmehl
1 Teil lauwarmes Wasser


24 Stunden bevor ihr den Brotteig ansetzen wollt, solltet ihr euren Sauerteigansatz auffrischen. Zwischen zwei Auffrischzeiten sollten maximal 7 Tage vergehen. Während dieser Zeit lagert ihr den Sauerteigansatz am Besten in einem ausreichend großen Glas (nach oben Platz lassen, er dehnt sich aus) im Kühlschrank.
Zum Auffrischen einfach den Sauerteigansatz abwiegen, zu gleichen Teilen Roggenmehl und Wasser dazu geben, gut umrühren und für 3 Stunden bei 25-30 Grad ruhen lassen. Anschließend im Kühlschrank lagern. 


Das Sauerteigbrot

200 g Sauerteigansatz
50 g Roggenmehl
350 g Weizenmehl
240 ml lauwarmes Wasser
7 g Salz


Alle Zutaten miteinander vermischen und in der Küchenmaschine mit Knethaken auf unterster Stufe 5 Minuten kneten lassen. Anschließend in eine Schüssel geben, mit einem Geschirrtuch abdecken und 12 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Nun den Teig mit Mehl auf der Arbeitsfläche mehrfach von außen nach innen falten, bis eine Kugel entsteht. Diese in ein Simperl mit Brotformbezug geben und weitere 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 240Grad Umluft vorheizen. Wir backen unser Brot in einem Eisentopf, auch Emailtöpfe (zB der Aromapot von Riess) eignen sich wunderbar. Den Topf 30 Minute vorheizen. Den Teig direkt vom Kühlschrank in den heißen Topf geben, oben einritzen und 40 Minuten bei geschlossenem Deckel backen, dabei die Hitze auf 220°C reduzieren. Anschließend den Deckel abnehmen und weitere 12 Minuten knusprig backen. 

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